Nudelsalat

Vor einiger Zeit waren wir in Süddeutschland und machten einen Abstecher nach Südtirol, genauer nach Meran.
Neben den für mich ultimativen Kefir-, Buttermilch-, Milchshake-Bechern brachten wir uns eine Tüte schön gefärbte, in allerlei Formen gepresste Pasta mit.
Diese Dekopasta ereilt ja gern das Schicksal, verblasst in einem staubigen Glashafen zu enden. Das galt es zu verhindern und so stand in dieser Woche die Verwertung der hübschen Nudeln auf dem Programm.

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Ich habe ein einfaches aber sehr köstliches Rezept sowohl bei Essen & Trinken als auch ähnlich bei Chefkoch entdeckt, das ich ein wenig abgewandelt habe. Anstatt frischer Basilikumblätter habe ich selbstgemachtes Pesto genommen, das seit dem Sommer eingefroren im Tiefkühler schlummert:

Zutaten:
250 g Pasta (bei Ermangelung an Dekopasta würde ich Farfalle empfehlen)
Salz
50 g getrocknete Tomaten
2-3 El Pinienkerne
2-3 Tl Pesto
100 ml kalte Gemüsebrühe
3 El Olivenöl
1/2 Tl geriebene unbehandelte Zitronenschale
2 El Zitronensaft
Pfeffer
Parmesan oder Grana Padano

Zubereitung:
Die Gemüsebrühe zubereiten und abkühlen lassen. Wir machen uns zwei Mal im Jahr unsere Instant-Gemüsebrühe selber, diese hält sich im Tiefkühler mindestens ein halbes Jahr und lässt sich prima portionieren, da sie aufgrund des Salzgehaltes nicht starr gefroren ist.

Die Pasta in einem großen Topf mit Salzwasser bissfest garen, abgießen und abkühlen lassen, bis sie lauwarm sind.

In der Zwischenzeit die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett langsam anrösten (immer wieder schwenken, damit sie schön gleichmäßig braun werden und nicht verbrennen) und die Tomaten würfeln.

Die Zitronenschale reiben, den Zitronensaft auspressen und zusammen mit der Brühe, Pfeffer und ggf. Salz (je nach Brühe und Geschmack) mischen, das Pesto hinzugeben und gut durchmixen. Ich friere Pesto bedenkenlos ein, da ich finde, dass es kaum Einbußen beim Aroma gibt und es für mich keinen gekauften Ersatz gibt.

Die Mischung zusammen mit den Pinienkernen und den Tomaten über die lauwarme Pasta geben, gut vermengen und mit einem Sparschäler Parmesanschnitze über den Salat raspeln.

Der Salat schmeckt meines Erachtens am besten, wenn er noch schön lauwarm ist. Allerdings war das bisschen Rest am nächsten Tag auch kalt ein Hochgenuß.

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